Diabetes - Fehldiagnose?

Eine andere Betrachtungsweise zur Ursache von Diabetes mellitus!

Wenn Sie gerade aktiv Sport treiben, würde bei einer durchgeführten Blutzuckermesserung herauskommen, dass Sie zu „hohe“ Blutzuckerwerte haben – was natürlich beim Sport als biologische Reaktion des Körpers auf den erhöhten Energiebedarf (Zucker!) Sinn macht. Denn beim Sport wird vermehrt Energie benötigt für die Muskelzellen und deswegen wird vermehrt Zucker ins Blut abgegeben, damit dieser zu den Muskelzellen gelangen kann. Also eine sinnvolle biologische Reaktion auf geänderte Bedingungen = vermehrter Energiebedarf.

Wenn Sie gerade eine heftigen Streit mit ihrem Partner haben und eine Blutzuckermessung durchführen würden, wären die Blutzuckerwerte ebenfalls erhöht, ebenso wie Ihr Blutdruck, Ihre Atemfrequenz, Ihre Herzfrequenz und der Level des Stresshormons Adrenalin im Blut usw. Ebenfalls eine sinnvolle biologische Reaktion auf diese akute Stress-Situation.

Unser Körper reagiert seit Uhrzeiten im Sinne der Überlebensstrategie bei „Gefahr und Stress“ mit:

  • vermehrter Ausschüttung von Zucker ins Blut (erhöhte Blutzuckerwerte)
  • erhöhtem Blutdruck (Gefäßengstellung)
  • beschleunigte Herzfrequenz (schnllere Versorgung der Zellen mit Nährstoffen über das Blut
  • beschleunigter Atmenfrequenz (vermehrt Sauerstoff gelangt zu den Zellen)
  • vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen z.B. Adrenalin
  • u.a. sinnvolle physiolologische und biologische nachweisbare Veränderungen

Machen die ständigen Anpassungsreaktionen auf ändernden Reize durch das VNS Sinn, oder ist das ein Fehler im System?

Wenn, wie früher z.B. der Säbelzahntiger vor einem unerwartet auftaucht, schaltet der Körper in Bruchteilen einer Sekunde auf „Alarm, Stress und Kampf“ um. Vermehrte Zuckerausschüttung ins Blut, Erhöhung des Blutdruckes, Erhöhung des Pulsschlages und vermehrte Stresshormonausschüttung sind die biologisch sinnvollen Reaktionen für einen erfolgreichen Überlebenskampf. Ohne diese Reaktionen (Sympathikus überaktiv = Anspannungsnerv) konnten wir nicht überleben.

Nach der Flucht oder dem erfolgreichen Kampf beginnt die Phase der Entspannung, Regeneration und das „Wunden“ lecken (Reparaturprozesse). Die beiden Phasen Anspannung (Sympathikus dominant) und Entspannung (Parasympathikus dominant) wechseln sich ständig ab.

Was würde im Körper passieren, wenn Sie 20 Stunden mit dem Säbelzahntiger kämpfen, sich 4 Stunden ausruhen um dann erneut 20 Stunden mit ihm zu kämpfen? Sie würden je nach körperlicher Konstitution irgendwann vor Erschöpfung, Ermüdung und fehlende Energiereserven (Blutzucker) - die weiße Flagge schwenken ….

Das Grundproblem bei dieser Situation ist nicht Ihr Wille zu kämpfen, sondern das deutliche Missverhältnis von Anspannung zu Entspannung mit den entsprechenden körperlichen Folge-Reaktionen.

Wenn Sie 2 Wochen täglich 20 Stunden unter Anspannung stehen (körperlicher und/oder psychischer Stress) hätten Sie in diesen 20 Stunden erhöhte Zuckerwerte, erhöhten Blutdruck und vermehrte Stresshormon Ausschüttung usw. – als sinnvolle biologische Reaktion auf Ihre aktuelle „Stresssituation“.

Macht es Sinn während dieser 2 Wochen, in den Phasen der Anspannung einen Blutzuckerwerte zu messen - oder einen Glucosetolerenztest durch zu führen? Mit dem Verständnis der Grundregulation (Sympathikus = Anspannung) und Parasympathikus = Entspannung) wohl eher nicht!


Therapiemöglichkeiten bei Diabetes finden Sie hier

Lungenfunktion verbessern

Die Lungenfunktion bei COPD und chronischer Bronchitis verbessern mit neuen Denk- und Therapieansätzen!

Können sich Lungenzellen neu bilden?

In jeder Sekunde unseres Lebens, werden 10 Millionen neue Zellen im Körper gebildet und ebenso viele alte, bzw. defekte Zellen abgebaut und recycelt. Das geschieht fortwährend und unbewusst, ohne aktives Mitwirken, denn der Organismus kontrolliert und regelt diese Vorgänge, auch die der Lungenzellen, selbstständig.

Der Körper hat viele Möglichkeiten Funktionsstörungen und Schäden zu kompensieren bzw. zu reparieren. Dafür müssen jedoch Voraussetzungen geschaffen werden.

Wesentliche Voraussetzungen dafür sind:

  • die Lebensweise aufzugeben, die zur Schädigung der Lungenzellen geführt hat
  • dem Körper zu helfen, vermehrt abgelagerte Schlacken und Schadstoffe auszuscheiden
  • unbelastetes und Schadstoff freies Wasser trinken, um die Schadstoffe im Körper binden und ausscheiden zu können
  • dem Körper die Nährstoffe zuzuführen, die er für den Aufbau gesunder Zellen benötigt  
  • den Körper mit biologisch sinnvollen Therapien zu stärken und zu unterstützen

Die Erfolge durch Therapie und / oder Änderung von Lebensgewohnheiten können schnell und sicher zum Beispiel über die Herzratenvariabilität (HRV) gemessen werden. Die wissenschaftliche Basis der HRV Messung ist die EKG Messtechnik, welche weltweit anerkannt ist. Mit der HRV Messung lassen sich unmittelbare Rückschlüsse auf das vegetative Nervensystem, als oberste Steuerzentrale ziehen. Im VNS werden Informationen und Reize der Psyche, des Nerven-, Immun- und Hormonsystems verarbeitet. Gestörte Prozesse dieser Systeme werden somit durch die HRV Messung sichtbar. 

Bei Menschen mit COPD ist die Anpassungs- und Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems deutlich gestört. 

Letztendlich führt dies dazu, dass die Lungenzellen nicht richtig vom VNS "angesteuert" werden. Regenerations- und Reparaturprozesse können nicht effektiv ablaufen, was auf Dauer zu immer weiteren Störungen und Funktionseinschränkungen führt! Ebenso wird die Weit- oder Engstellung der Bronchien nicht korrekt vom vegetativen Nervensystem reguliert, was entsprechende Symptome bei der COPD verursacht.

Beispiel:
In einer akuten Stresssituation (Fluchtreaktion = Sympathikus überaktiv), kommt es automatisch zur Überblehung / Weitstellung der Alveolen, mit den biologischen Sinn, dass noch mehr Sauerstoff aufgenommen werden kann für eine vermehrte Energieproduktion, um die Gefahr "abzuwehren! Wenn dieser Dauerstress, egal ob körperlich oder psychisch dauerhaft vorherrscht, werden dauerhaft die Alveolen überbleht, was sich dann als Emphysem bemerkbar macht!  Die richtige Therapie wäre jetzt seine eigenen Stressfaktoren zu vermindern , damit die Überblehung zurück gehen kann. Die Stärkung des Parasympathikus wäre die wichtigste therapeutische Maßnahme, welche mit Erholung und Regernation einhergeht. Dies wird unter anderem messbar durch die Sauerstoffenergietherapie erreicht, sollte jedoch durch eigene Maßnahmen unterstützt und kombiniert werden.

Alveole Normalzustand

Alveole überbläht / Stresszustand

 

Die SET hat über die Verbesserung der Regulation und Funktion des vegetativen Nervensystems unmittelbare Auswirkungen auf:

äußere Atmung = steht für den Transport des Sauerstoffs aus der Luft über die Lunge ins Blut

innere Atmung = steht für die Verbrennung / Verwertung des Sauerstoffs in den Mitochondrien, den Minikraftwerken in unserem Zellen. Energie wird durch "Verbrennung" des Sauerstoffs zu ATP, dem Energiespeichermolekül unserer Zellen.

Mehr Energie (ATP) in den Zellen, bedeutet mehr Leistung, saubere Verbrennung und damit weniger Freie Radikale und weniger Schäden an Zellstrukturen, schnellere Erholung, effektivere Anpassung an unterschiedliche Bedingungen und schnellere Regeneration.

Die bisherige COPD Therapie mit hochkonzentriertem Sauerstoff kann nur die äußere Atmung verbessern, wobei eine gleichzeitig weitere Schädigung der Lungenzellen durch eine vermehrte Produktion Freier Radikale in Kauf genommen werden muss. Das ist die Kehrseite der Medaille Sauerstoff, wenn er langfristig hoch konzentriert inhaliert wird.

Hinweis: Ionisierter Sauerstoff ist per Definition ein Sauerstoff Radikal = Freies Radikal! Häufig wird bei Sauerstoffkonzentratoren dieser noch ionisiert mit der Begründung, dass er dadurch besser und schneller in den Körper gelangen kann - was aus physiologischer, chemischer und physikalischer Sicht nicht stimmen kann!

Aus biologischer Sicht werden bei der Sauerstofftherapie mit ionisiertem Sauerstoff dem Körper zusätzlich Freie Radikale in hoher Konzentration zugeführt, was eine weitere Schädigung des Lungengewebes zur Folge haben muss!

Diagnose Diabetes

Wie wurde bei Ihnen Diabetes diagnostiziert? 
Eine Zufallsdiagnose bei einer Rutineuntersuchung, oder nach einem Unfall oder während einer sehr angespannten Phase mit familiären Konflikten?
 
Finden Sie die Zeit darüber intensiv nachzudenken und Sie werden interessante Zusammenhänge erkennen.

Die Konsequenz

Was wäre die logische Konsequenz in Therapie und Lebensumfeld? Vermehrt Stressabbau? Mehr Zeit und Raum für Entspannung und Ruhe aktiv schaffen? Sich selbst und sein Umfeld weniger unter Stress setzten?

Beim Diabetes unterscheiden wir generell eine Minderproduktion von Insulin oder eineInsulinresistenz

Minderproduktion von Insulin – Die Bauspeicheldrüse kann nicht mehr genug oder gar kein Insulin produzieren. Ursachen können eine „Dauerbelastung“ der Bauspeicheldrüse, Infektionen oder das Zugrundegehen der Inselzellen sein – auch hierfür gibt es wiederum Ursachen!

Eine Insulinresistenz – liegt vor, wenn die Bauspeicheldrüse ausreichend Insulin produziert, aber dieses Insulin kann den Zucker nicht mehr in die Zellen schleusen / transportieren. Hier stellt sich die Frage ob die Zellen das Insulin nicht mehr richtig „erkennen“ oder das Insulin nicht 100% korrekt „gebildet“ wurde und deshalb nicht richtig von den Zellen „erkannt“ wird (Zellkommunikation!).

Weitere Ursachen für die Diagnose Diabetes?
Die Ursachen sind vielfältig, wie z.B.:

  • Unausgewogene Ernährung (zu Fettreich, zu viel Süßigkeiten)
  • Dauerbelastung der Insulinproduzierenden Zellen da ständig (z.B. jede Stunde Kleinigkeiten wie Keks, Bonbon, Süsses usw.) Essen zugeführt wird – hier reicht ein Keks schon aus um die Bauchspeicheldrüse arbeiten zu lassen.
  • Länger andauernder Familiärer und / oder emotionaler Stress, welcher eine Assoziation zur Bauchspeicheldrüse haben kann
  • Zu wenig Bewegung um die zugeführten Kohlehydrate zu „verbrennen“ es werden mehr Kohlenhydrate täglich aufgenommen als für die Energiebildung verbraucht wird (Ungleichgewicht). Der nicht verrauchte Teil an Energie wird als Reserve eingelagert!
  • Fehldiagnosen durch Unkenntnis der Grundregulation des VNS!

Zwei Beispiele:

1. Wenn die Bauspeicheldrüse alle 2 Stunden etwas zu „verdauen „hat und Insulin produzieren muss, damit der entstandene Zucker in die Zellen geschleust werden kann, ist sie irgendwann total erschöpft und kann nicht mehr genug Insulin produzieren. Wenn Sie jetzt ganz „zufällig“ beim Arzt sind und eine Rutineuntersuchung durchgeführt wird, kann sehr schnell festgestellt werden, dass zu viel Zucker im Blut ist. Weitere Untersuchungen bringen die Ergebnisse, dass entweder zu wenig Insulin (Erschöpfung) produziert wird, oder dass ausreichend Insulin vorhanden ist, dieses jedoch den Zucker nicht in die Zellen schleusen kann. Dauerstress der Bauspeicheldrüse – sie kann nicht permanent Höchstleistungen erbringen, irgendwann braucht sie Ruhe um sich erholen zu können. Kein Sportler kann permanent Höchstleistungen bringen, die Ruhe und Erholungsphasen sind genauso wichtig, sonst nimmt sich der Körper eine „Zwangspause“.

2. Es geht Ihnen gut und Sie haben keine Beschwerden. Plötzlich haben Sie einen Unfall, oder ein Schock artiges Erlebnis oder Dauerstress im Büro oder zu Hause (= Dauerfluchtreaktion mit entsprechender permanenter Energiebereitstellung). Da Ihr Körper diesen erhöhten Energiebedarf so schnell wie möglich für die „Stressbewältigung“ bereitstellen will, wird vermehrt Zucker ausgeschüttet was kurzfristig zu hohen Zuckerwerten im Blut führt. Diese Situation kann auch 2-4 Wochen andauern. Mehr Zucker bedeutet mehr verfügbare Energie für körperliche und geistige Höchstleistung = schnellere Problemlösung – alles ist auf „Fluchtverhalten = Dauerstress“ eingestellt. Wenn Sie jetzt zum Arzt gehen und eine routinemäßige Untersuchung z.B. nach einem Unfall durchführen kann, sehr schnell eine Fehlinterpretation der Gesamtsituation dazu führen, dass Sie ab diesem Zeitpunkt „Diabetiker“ sind! Wenn der Stress auf Arbeit oder zu Hause nachlässt oder es Ihnen keinen „Stress“ mehr macht, der Unfallschock überwunden ist oder das „Fluchtverhalten“ nicht mehr notwendig ist, kehrt im Körper die Normalität wieder zurück und die erhöhte Zuckerbereitstellung und Insulinproduktion regeln sich wieder auf ein Normalmaß zurück.

Anhand dieser beiden Beispiele ist sehr einfach nachzuvollziehen, dass unter bestimmten Umständen eine vermehrte Produktion von Zucker (Glukose) und auch Insulin notwendig sein kann und biologisch sinnvoll ist. Ohne das Wissen über das berufliche / familiäre Umfeld bzw. „Schock artige“ Erlebnisse des Patienten können sehr häufig Fehldiagnosen entstehen.

Wurden Sie schon einmal von Ihrem Therapeuten darüber befragt, was die letzten Stunden / Tage / Wochen in Ihrem Leben so alles „aufregendes“ , „Stressiges“ oder „bedeutsames“ passiert ist bevor die “Zufallsdiagnose“ Diabetes gestellt wurde?

Fazit: In einer aktuellen Stresssituation (auch 2-4 Wochen lang möglich) bringt ein Glukose Toleranztest keine sichere und sinnvolle Aussage, wenn nicht das private, familiäre und / oder berufliche Umfeld mit berücksichtigt wird.

Therapie Diabetes

Therapiemöglichkeiten des Diabetes mellitus

Im Körper Voraussetzungen schaffen, um gestörte Regulationsprozesse und Organsystemstörungen wieder in Ausgleich zu bringen, wäre unserer Meinung nach die wichtigste therapeutische Aufgabe. Eine Erfolgskontrolle ob die Therapie auch die gewünschte Wirkung erzielt, kann mit der VNS-Analyse durchgeführt werden. 

  • Das vegetativen Nervensystem wieder in Ausgleich bringen (Stress und Anspannung sollten sich abwechseln in ihrer Dominanz – z.B. Bewegungstherapie, Atemübungen, Yoga, QiGong, Walking, Sauerstoffenergietherapie
  • Ausreichend Bewegung durch Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten. Durch Bewegung und Sport kann „Stress“ der auf Kampf und Flucht vorbereitete Körper effektiv die bereitgestellte Energie abbauen
  • Vermeiden von Dauer-Stresssituationen im privaten, familiären und oder beruflichen Umfeld bzw. für ausreichende Entspannung sorgen um einen Ausgleich zu schaffen. Gerne verweisen wir auf „Die kleine Stresslektüre“ welche auch als EBook im AppStore und bei Amazon erhältlich ist (mit ausführlicher kostenlosen Leseprobe). Hier wird der Zusammenhang zwischen unseren Denkmustern und den Körperreaktionen sehr klar und deutlich aufgesetzt. Sehr zu empfehlen!
  • Ausgewogene Ernährung (viel frisches Obst und Gemüse)
  • Besser 3 große Mahlzeiten als 5 oder 7 kleine Mahlzeiten (damit die Bauchspeicheldrüse nicht ständig arbeiten muss und sich besser zwischendurch erholen kann).
  • Im Bereich Abnehmen / Fettabbau / Training ist es von enormer Bedeutung, dass mindestens 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten liegen. Erst ca. 4 Stunden nach einer Mahlzeit ist der Blutzuckerspiegel wieder auf normal Niveau und der Körper kann dann effektiv beim Training Fett verbrennen. Wenn zwischendurch gegessen wird und der Insulinspiegel im Blut ansteigt ist die Fettverbrennung nicht sehr effektiv !!! Kleine Kekse oder Bonbons (enthalten Zucker) zählen auch als kleine Mahlzeit, da hier ebenfalls der Zuckerspiegel ansteigt und Insulin produziert werden muss)
  • Unterstützende bzw. aufbauende Behandlung für die Bauchspeicheldrüse

Die täglich Anwendung mit der Sauerstoffenergietherapie sorgt unter anderem dafür, dass die oberste Steuerzentrale das VNS  (vegetatives Nervensystem), besser reguliert! Messbar ist dies mittels der Herzratenvariabilität (EKG Messtechnik).

Untergeordneten Prozesse können dadurch deutlich besser funktioniere wie z.B. Hormonproduktion, Energieproduktion, Wach- und Schlaf-Rhythmus, Reparaturprozesse, bessere Reaktionen des Körpers auf innere und äußere Reize usw.

Die SET-Farbtherapie sorgt für eine direkte ausgleichende Wirkung auf die Psyche und verschiedene Organsysteme.

Wenn sich die Trinkgewohnheiten so ändern, dass hauptsächlich mineralarmes und reines Trinkwasser getrunken wird, können die vermehrt im Körper befindlichen Schadstoffe und Stoffwechselabfallprodukte viel besser gelöst, gebunden und ausgeschieden werden.

Anwendung: Die SET Therapie kann allein oder in Kombination mit jeder schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Therapie kombiniert und eingesetzt werden.  Die Therapie erfolgt über eine Atemnasenbrille.

Die Anwendungszeit in der Heimanwendung beträgt 1-3 x täglich 20 Minuten.

Therapie COPD - chronische Bronchitis

Therapiemöglichkeiten bei COPD  und chronische Bronchitis

Folgende Therapien bei COPD und chronischer Bronchitis haben das Ziel, das Fortschreiten der Erkrankung zu mindern, bzw. aufzuhalten und um die Lebensqualität zu verbessern:

  • Inhalation / Einnahme von Medikamenten, um die Bronchien zu erweitern (Bronchiodillatation)
  • Inhalation  / Einnahme von schleimlösenden Medikamenten und / oder ätherischen Ölen
  • Langzeit-Sauerstofftherapie mittels Sauerstoffkonzentrator oder Sauerstoffflasche
  • verschiedene alternative Therapieverfahren wie Akupunktur, Ausleitungsverfahren, Atemübungen, Bio-Feedback, Homöopathie, Phytotherapie z.B. Hedera comp.Hedera helixGlechomaPlantagoSambucus nigraEchinacea  - je nach Typ, Beschwerden und Verlauf das passende auswählen!
  • SET Sauerstoff-Energietherapie - siehe COPD Studie

Anmerkungen: Die Nebenwirkungen der Langzeit-Sauerstoffgabe sind u.a. die vermehrte Bildung freier Radikale und einer damit einhergehender beschleunigten Schädigung der Lungenzellen - was bei COPD Studium 4 jedoch in Kauf genommen werden muss!

Die Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente sind Einschränkungen der Selbstregulation bzw. Regulationsstörungen des vegetativen Nervensystems, da die meisten COPD Medikamente unmittelbaren Einfluss auf den Sympathikus (Anspannung) und Parasympathikus (Entspannung) des VNS haben. 

Um einen neuen, viel versprechenden Therapieansatz mit der SET Sauerstoff-Energie-Therapie aufzuzeigen, sollen hier mehr Hintergrundinformationen gegeben werden, damit der Ansatz und die Wirkungsweise der Therapie besser zu verstehen sind.


Außer in der Intensivmedizin, bei Notfällen oder bei schweren Lungenerkrankungen wie z.B. Fortgeschrittenes / Endstadium der COPD, Lungenfibrose, Lungenemphysem oder Lungensarkoidose, gelangt meist ausreichend Sauerstoff aus der Luft über die Lunge in das Blut. Dies kann sehr einfach mit einem sog. Pulsoximeter (Fingerclip) gemessen werden. Werte von 96 % bis 98 % sind ein Zeichen dafür, dass das Blut ausreichend mit Sauerstoff gesättigt ist. Mehr geht nicht! Die vermehrte Zufuhr von Sauerstoff ist dann biologisch und physiologisch unnötig, da das Blut bereits ausreichend damit gesättigt ist und nicht mehr aufnehmen kann.

Erfolgt dennoch eine Zufuhr von konzentrierten Sauerstoff (meist mehr als 90% durch eine Sauerstoff-Flasche oder Sauerstoffkonzentrator), würden die Lungenzellen aufgrund der vermehrten Bildung freier Radikale auf Dauer schneller und vermehrt geschädigt werden!

Wenn die mittels Pulsoximeter gemessene Sauerstoffkonzentration dauerhaft unter einem Wert von 94% liegt, ist zu wenig Sauerstoff im Blut. Es gibt zwei Möglichkeiten dem entgegenzuwirken:

  • Entweder lebenslang hochkonzentrierten Sauerstoff und / oder Medikamente zu inhalieren / einzunehmen – wobei allerdings nicht die Ursache der gestörten Funktion der Lungenzellen behandelt werden, oder
     
  • zu versuchen eine Regeneration der Lungenzellen zu erreichen, was dann eine Langzeitsauerstofftherapie überflüssig machen kann, bzw. die tägliche Zeit der Sauerstoffzufuhr deutlich verringert. Die Vorteile der zweiten Lösung wären:
    - weniger Schäden im Lungengewebe
    - eine gesteigerte Lebensqualität sowie Leistungsfähigkeit 
    - eine Ursachenbehandlung und Regeneration der Lungenzellen selber!

Die Sauerstoffenergietherapie ermöglicht schnellere Reparatur- und Regenerationsprozesse des gestörten Lungengewebes, weil im Körper dafür Grundvoraussetzungen geschaffen werden.

Beide Methoden können auch kombiniert werden mit dem Ziel, die Nebenwirkungen der Langzeitsauerstofftherapie und Medikamenteneinnahme zu verringern und gleichzeitig Regenerationsprozesse in Gang zu bringen und zu ermöglichen! 

 

Anwendung der Sauerstoffenergietherapie SET: die SET kann allein oder in Kombination mit jeder schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Therapie kombiniert und eingesetzt werden.  Die Therapie erfolgt über eine Atemnasenbrille.

Die Anwendungszeit in der Heimanwendung beträgt 1-3 x täglich 20 Minuten. Längere Anwendungszeiten beschleunigen meist den Therapieerfolg. Eine kurmäßige Anwendung in der Praxis sollte mindestens 3 x pro Woche für insgesamt 15 Anwendungen erfolgen.

Die regelmäßige und tägliche Anwendung der SET schafft bei der COPD am schnellsten die möglichen Reparatur- und Regenerationsprozesse!


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